Engobe
Engobeproben auf Fliesen in der Keramikwerkstatt der Werkschule e.V.
Offenporige Farbigkeit.
Engobe bezeichnet eine Mischung aus fein aufgeschlämmtem, mit Wasser verflüssigtem Ton, der zur Dekoration auf rohe oder auch geschrühte keramische Werkstücke aufgetragen wird. Die Offenporigkeit des Scherbens (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) bleibt dabei erhalten. Engoben lassen sich mit unterschiedlichsten Mineralien, Pigmenten, Farbkörpern oder Metalloxiden etc. einfärben. Sie werden, ebenso wie Glasuren, durch Tauchen, Begießen, Spritzen oder Bemalen aufgebracht, allerdings ohne die Oberfläche zu verschließen. Dazu bedarf es eines hochtemperierten Glasurbrandes.
Wenn Sie Keramik mit Engobe eingefärbt interessiert, sollten Sie sich diese Keramiker:innen anschauen:
Heiß und innig geliebt, versehen mit ureigenem Alleinstellungsmerkmal: Wer hat ihn nicht, den einen unverzichtbaren Kaffeepott, die einzig wahre Müslischale.
Funktionales Gebrauchsgeschirr lieblich dekoriert: Die bunt gemusterten Teller, Schüsseln und Becher von Jutta Becker lassen sich nach Belieben kombinieren und zum Lieblingsstück machen.
Geduldig muss Mi Sook Hwang sein: Sowohl Form als auch Oberflächengestaltung ihrer Dosen und Kannen sprechen für einen akribischen Perfektionismus.
Schlicht in der Form, außergewöhnlich in der Oberfläche: Die Asche auf Vasen, Schalen, Dosen und Co. macht Job Heykamps Gebrauchskeramik so besonders.
Eben und glatt sind die Innenflächen der von Sebastian Scheid als „Vasen und Kasten“ bezeichneten Skulpturgefäße, deren Oberflächen, grob gezeichnet und strukturiert, gelegentlich an behauenen Stein erinnern.
„Ich untersuche Kollektivierungsmechanismen.“ Lena Biesalskis keramische Arbeiten lassen sich als künstlerische Sozialforschungen beschreiben.
Gefäße, Objekte oder auch Figürliches zu Mensch und Tier, das dank seiner erzählerischen Potenz zum Schmunzeln anregt:
Mit feinem Humor verbindet Andreas Hinder in seinen animalischen Individualisten verschiedene Gattungen der Tierdarstellung.
Erst der ganz persönliche und emotionale Moment der Begegnung setzt für den Tierplastiker den Impuls für eine Tierdarstellung frei.
Kann man daraus etwa trinken? Die extravaganten Becher des tschechisch-japanischen Künstlerpaars sind hoch-funktionstüchtig –
Ob Fliese, Kasten oder Kachelofen: Eva von Ruckteschell hinterlässt auf all ihren Steinzeug-Arbeiten eine einzigartige Handschrift.
Hier ein Auszug der aus max. 150 Zeichen besteht, in dem man kurz beschreibt, was den Keramiker auszeichnet. Blindtexte schreiben macht richtig Spaß.
Bei Annette Wandrer bleibt’s nie bei einem Druck – Vollflächige, mehrschichtige Holzschnitt- oder Engobedrucke geben den Skulpturen und Unikatgefäßen ihre markante Erscheinung.
Hier ein Auszug der aus max. 150 Zeichen besteht, in dem man kurz beschreibt, was den Keramiker auszeichnet. Blindtexte schreiben macht richtig Spaß.
Feine Reliefierungen zieren Nika Stupicas Gebrauchsgeschirr, das so dünnwandig ist, dass es Licht einzufangen vermag.
Eine sommerliche Blumenwiese und ein langer Tisch für einen fröhlichen Tafelschmaus mit Freunden erscheint vor unserem geistigen Auge, wenn man der rustikal-formschönen Gebrauchskeramik von Judith Radl begegnet.
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