Gewachsene Strukturen
In Romina Rieds Arbeiten spiegeln sich ihre Beobachtungen und Erlebnisse in und mit der Natur wider. Aus einer Kombination von Freidrehen, Verformung und Handaufbau entstehen knorrige Bodenvasen, die an urige Bäume erinnern und Gefäße, deren Oberflächen reliefartige Landschaften zieren. Ried sammelt einen Großteil der Rohstoffe ihrer Glasuren aus der Umgebung - ihr Rezept für eine besondere natürliche Farbgebung.
Romina Ried
Hofmark 6
86911 Diessen am Ammersee
015750760102
www.instagram.com/romina.ried/
romi.ried[at]web.de
Romina Rieds Arbeitsschwerpunkte gut erklärt:
Glasur ist eine glasartige Schicht, die, von der reinen Funktion her betrachtet, hauptsächlich dazu dient, den darunter liegenden porösen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) mit einem wasserundurchlässigen, dichten Überzug zu versehen.
In Brennöfen mit fossiler Heizenergie, die mit Öl, Gas, Holz, Kohle oder Koks befeuert werden, geschieht der Brand in offener Flamme und reduzierender Atmosphäre.
Der mit Elektrizität betriebene Brennofen ist dank seiner zeitgemäßen Technik ein relativ sicheres Brennverfahren, mit dem hohe Temperaturen gebrannt werden können.
Bezeichnung für Keramik, die mit aber auch ohne Glasur nach dem Brennprozess oberhalb 1200° C einen harten, festen und dichten Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) aufweist.
Dem Begriff „Unikatgefäß“ sind in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ besondere, künstlerische Gefäße zugeordnet.