Yasuyo Nishida
Gefühlssache
Die dünnwandigen Porzellanobjekte von Yasuyo Nishida und Vladimir Groh († 2025) sind haptische und visuelle Meisterwerke und dennoch hoch funktionstüchtig. Die im Gießverfahren hergestellten Schalen, Becher und Vasen werden nach dem ersten Reduktionsbrand im Gasofen mit allen Möglichkeiten der Engobemalerei dekoriert. Dabei entstehen die vielfältigen fühlbaren Strukturen auf der Oberfläche.
Mrs. Yasuyo Nishida
44001 Louny
Tschechische Republik
+42 (0) 6088-14466
www.studioporcelain.cz
terravisio[at]seznam.cz
@studioporcelain.cz
Mrs. Yasuyo Nishidas Arbeitsschwerpunkte gut erklärt:
Glasur ist eine glasartige Schicht, die, von der reinen Funktion her betrachtet, hauptsächlich dazu dient, den darunter liegenden porösen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) mit einem wasserundurchlässigen, dichten Überzug zu versehen.
Engobe bezeichnet eine Mischung aus fein aufgeschlämmtem, mit Wasser verflüssigtem Ton, der zur Dekoration auf rohe oder auch geschrühte keramische Werkstücke aufgetragen wird.
In Brennöfen mit fossiler Heizenergie, die mit Öl, Gas, Holz, Kohle oder Koks befeuert werden, geschieht der Brand in offener Flamme und reduzierender Atmosphäre.
Der mit Elektrizität betriebene Brennofen ist dank seiner zeitgemäßen Technik ein relativ sicheres Brennverfahren, mit dem hohe Temperaturen gebrannt werden können.
Bezeichnung für einen keramischen Werkstoff, hergestellt aus Feldspat, Kaolin und Quarz, mit dichtem, hellfarbenen bis weißen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse).
Dem Begriff „Unikatgefäß“ sind in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ besondere, künstlerische Gefäße zugeordnet.
Unter dem Begriff „Gebrauchskeramik“ ist in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ handgearbeitete Keramik zu finden, die, einerlei in welcher Form, in erster Linie auf die Funktion ausgerichtet ist.