Im Gleichgewicht
Zeitlose Eleganz prägt die Vollkommenheit der Gefäßkompositionen von Mechthild Poschlod: Edle, einfarbige Glasuren in satt-zarter Farbigkeit, bisweilen von feinmaschigem Craquelé überzogen, umhüllen perfekt gedrehte, erhöht auf Füßen ruhende, starkwandige Schalen, Teller, Schüsseln und Vasen. Die kantige Strenge ihrer freiplastischen Kasten- oder Würfelobjekte mildert eine polierte und nach dem Brand noch geschliffene, samtglatte Oberfläche.
Mechthild Poschlod
Biegenweg 2
34123 Kassel
Deutschland
+49 (0) 5612-82835
Mechthild Poschlods Arbeitsschwerpunkte gut erklärt:
Glasur ist eine glasartige Schicht, die, von der reinen Funktion her betrachtet, hauptsächlich dazu dient, den darunter liegenden porösen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) mit einem wasserundurchlässigen, dichten Überzug zu versehen.
Er bezeichnet das Brennen in einem geschlossenen Behälter (Kapsel) aus feuerfestem Material, in den die Keramiken eingestellt werden.
Der mit Elektrizität betriebene Brennofen ist dank seiner zeitgemäßen Technik ein relativ sicheres Brennverfahren, mit dem hohe Temperaturen gebrannt werden können.
Bezeichnung für Keramik, die mit aber auch ohne Glasur nach dem Brennprozess oberhalb 1200° C einen harten, festen und dichten Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) aufweist.
Dem Begriff „Unikatgefäß“ sind in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ besondere, künstlerische Gefäße zugeordnet.