Tineke van Gils
Mit dem Ton tanzen
Mit wahrer Leidenschaft ist Tineke van Gils dem fließenden Arbeiten auf der Töpferscheibe verbunden. Einerlei ob sie eierschalendünn und transparent mit feinstem Porzellan arbeitet oder Steinzeug zu unverwechselbaren Einzelstücken unter ihren Händen drehend formt, die Arbeitsspuren sollen sichtbar bleiben. Die rotierenden Bewegungen der Töpferscheibe prägen in unnachahmlicher Weise die Gestalt ihrer charakteristischen Teekannen, Schalen, Becher und halten sie auch optisch in Bewegung.
Tineke van Gils Keramik
Rijksstraatweg 16
2636 AX Schipluiden
Niederlande
+31 (15) 3808191
Tineke van Gils Arbeitsschwerpunkte gut erklärt:
Seladon bezeichnet grau-grüne bis blau-grüne dick aufgetragene Feldspatglasuren, deren besondere Farbgebung vom Eisenoxid herrührt.
Glasur ist eine glasartige Schicht, die, von der reinen Funktion her betrachtet, hauptsächlich dazu dient, den darunter liegenden porösen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) mit einem wasserundurchlässigen, dichten Überzug zu versehen.
Engobe bezeichnet eine Mischung aus fein aufgeschlämmtem, mit Wasser verflüssigtem Ton, der zur Dekoration auf rohe oder auch geschrühte keramische Werkstücke aufgetragen wird.
In Brennöfen mit fossiler Heizenergie, die mit Öl, Gas, Holz, Kohle oder Koks befeuert werden, geschieht der Brand in offener Flamme und reduzierender Atmosphäre.
Bezeichnung für einen keramischen Werkstoff, hergestellt aus Feldspat, Kaolin und Quarz, mit dichtem, hellfarbenen bis weißen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse).
Bezeichnung für Keramik, die mit aber auch ohne Glasur nach dem Brennprozess oberhalb 1200° C einen harten, festen und dichten Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) aufweist.
Dem Begriff „Unikatgefäß“ sind in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ besondere, künstlerische Gefäße zugeordnet.
Unter dem Begriff „Gebrauchskeramik“ ist in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ handgearbeitete Keramik zu finden, die, einerlei in welcher Form, in erster Linie auf die Funktion ausgerichtet ist.