Uriel Caspi
Antikes Schimmern
Kleine, handgefertigte, im Gießverfahren hergestellte Porzellanobjekte sind mit einem schillernden arabischen Glanz glasiert, der unter Verwendung von Edelmetallen hergestellt wird. Durch intensive Forschung und die meisterhafte Beherrschung dieser alten Technik aus dem Nahen Osten, schlagen Caspi’s skulpturale Objekte eine Brücke zwischen der Ästhetik der Antike, arabischer Lüstertechnik und visionären Umgebungen der Zukunft.
Uriel Caspi’s Arbeitsschschwerpunkte gut erklärt:
Engobe bezeichnet eine Mischung aus fein aufgeschlämmtem, mit Wasser verflüssigtem Ton, der zur Dekoration auf rohe oder auch geschrühte keramische Werkstücke aufgetragen wird.
Der Rauchbrand ist eine seit der Frühzeit gebräuchliche Methode des Brennens von Keramik im offenen Feuer, mit der Menschen verschiedenster Kulturen und Regionen der Erde ihre Keramik gehärtet haben und es heute noch tun.
Er bezeichnet das Brennen in einem geschlossenen Behälter (Kapsel) aus feuerfestem Material, in den die Keramiken eingestellt werden.
Bezeichnung für einen keramischen Werkstoff, hergestellt aus Feldspat, Kaolin und Quarz, mit dichtem, hellfarbenen bis weißen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse).
Bezeichnung für Keramik, die mit aber auch ohne Glasur nach dem Brennprozess oberhalb 1200° C einen harten, festen und dichten Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) aufweist.
Dem Begriff „Unikatgefäß“ sind in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ besondere, künstlerische Gefäße zugeordnet.
Dem Begriff „Plastik/Objekt“ ist in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ solche Keramik zugeordnet, die keiner Funktion unterliegt.