Carolin Wachter
Der weiße Zylinder
Das Thema „Gefäß“ künstlerisch beleuchtet: Carolin Wachters überwiegend handgedrehte, weiße Porzellanobjekte haben streng skulpturale und konzeptuelle Formen. Zu Gruppen angeordnet begegnen sie sich als Installationen, in denen die elfenbeinweißen keramischen Formen mit der Umgebung in Kontakt treten und darin wirken. Bei 1280 Grad gebrannt und innen transparent glasiert, lassen sie sich aber auch einzeln genauso gut als Vase oder Aufbewahrungsform verwenden!
Carolin Wachter
Dr.-Külz-Straße 69
14542 Werder OT Glindow
Deutschland
+49 (0) 163-9871775
www.wachter-porzellan.de
werkstatt[at]wachter-porzellan.de
@wachterporzellan
Carolin Wachters Arbeitsschwerpunkte gut erklärt:
Seladon bezeichnet grau-grüne bis blau-grüne dick aufgetragene Feldspatglasuren, deren besondere Farbgebung vom Eisenoxid herrührt.
Die Salzglasur ist eine Anflugglasur. Während andere Glasuren vor dem Brand aufgebracht werden, entsteht die Salzglasur während des Brandes.
Glasur ist eine glasartige Schicht, die, von der reinen Funktion her betrachtet, hauptsächlich dazu dient, den darunter liegenden porösen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse) mit einem wasserundurchlässigen, dichten Überzug zu versehen.
In Brennöfen mit fossiler Heizenergie, die mit Öl, Gas, Holz, Kohle oder Koks befeuert werden, geschieht der Brand in offener Flamme und reduzierender Atmosphäre.
Der mit Elektrizität betriebene Brennofen ist dank seiner zeitgemäßen Technik ein relativ sicheres Brennverfahren, mit dem hohe Temperaturen gebrannt werden können.
Bezeichnung für einen keramischen Werkstoff, hergestellt aus Feldspat, Kaolin und Quarz, mit dichtem, hellfarbenen bis weißen Scherben (Begriff für eine gebrannte keramische Masse).
Dem Begriff „Unikatgefäß“ sind in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ besondere, künstlerische Gefäße zugeordnet.
Dem Begriff „Plastik/Objekt“ ist in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ solche Keramik zugeordnet, die keiner Funktion unterliegt.
Unter dem Begriff „Gebrauchskeramik“ ist in den Zusammenhängen der „Internationalen Keramiktage Oldenburg“ handgearbeitete Keramik zu finden, die, einerlei in welcher Form, in erster Linie auf die Funktion ausgerichtet ist.